Die Donau-Finanz
wurde 1957 von Dr. Herbert Kraus (vormals Politiker,
Parteivorsitzender und Gründer der Österreichischen Liberalen
Partei nach dem II. Weltkrieg), Dr. Hans Priebsch
(österreichischer Jurist) und Hans v. Behr (deutscher
Industrieller) gegründet. Zu dieser Zeit war die Donau-Finanz auf
die Entwicklung spezieller Investment-Produkte für die
österreichische Versicherungswirtschaft spezialisiert und vertrat
ausländische Großkonzerne bei staatlichen Projekten in den
Bereichen Verkehr, Energie, Luftfahrt und Infrastruktur.
Nachdem sie einige Jahre für die Chase Manhattan Bank in den USA
und in Europa gearbeitet hatten, schlossen sich Mitte der 1970er
Jahre Dr. Michael Kraus und Dr. Erhard F. Grossnig der
Donau-Finanz als Minderheitspartner an. Sie führten zusätzliche
Business-Units im Bereich des Investmentbankings ein und begannen,
Aufträge für Unternehmenssanierungen zu akquirieren.
In den frühen 1980er Jahren verstärkte die Donau-Finanz das
Immobiliengeschäft, nachdem verschiedene
Umstrukturierungsmaßnahmen für die SCS (Shopping City Süd
Vösendorf) konzipiert wurden. In weiterer Folge war Dr. Michael
Kraus für 15 Jahre Geschäftsführer der SCS-Gruppe und leitete und
entwickelte Europas größtes Einkaufszentrum.